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- Mick Foley -




Mick Foley Karriere und sein Privatleben
Leben:

Mick Foleys Familie zog kurz nach seiner Geburt nach East Setauket nahe Long Island (New York). Dort besuchte Mick die Ward Melville High School, später studierte er an der Cortland Universität, wo er zusammen mit dem Schauspieler Kevin James seinen Abschluss erlangte.

Anfänge als Wrestler

Foleys Interesse für das Wrestling entwickelte sich zu seiner Schulzeit, während er Erfahrungen als Amateurringer sammelte. Mick Foley beschloss während dieser Zeit, Profi-Wrestler zu werden und begann mit seinen Freunde mit dem sogenannten „Backyard Wrestling“. Hier wurden ihren Idole aus dem Fernsehen nachgeeifert. Dabei entstand u.a. ein Video, welches Foley beim Sprung vom Dach eines Hauses auf einen anderen Jungen zeigt (Die Landung war dabei durch Wechsel der Kameraperspektive nur fingiert). Der Wrestlingtrainer Dominic Denucci sah dieses Video bei einer Wrestlingshow in Foleys Schule und war vom Talent Foleys überzeugt. Daher trainierte er diesen bereits während seiner Schulzeit. Sein ihn prägendes „Hardcore-Wrestling“ wurde Mick Foley von dem Texaner Terry Funk beigebracht. In dessen Wrestlingschule trainierte Foley mit einem jungen Mann, der später einer seiner größten Widersacher spielen sollte: Tommy Dreamer.

Sein Debüt gab Foley unter dem Namen „Cactus Jack“ am 24. Juni 1983. Ursprünglich wollte er unter dem Namen „Dude Love“ auftreten, den er bereits zu seiner Backyard Wrestling-Zeit verwendete, fand sich selbst aber noch nicht dazu bereit als Dude Love aufzutreten. Der Name „Cactus Jack“ war eigentlich der Name seines Vaters, den dieser sich bei einem Fantasy Wrestling Spiel gab. Mick selbst nannte sich dort Mick „Big Train“ Foley, entschied sich aber doch für das Pseudonym des Vaters. Er arbeitete zunächst als Jobber (Wrestler, der dafür bezahlt wird Matches gegen bekanntere Gegner zu verlieren) in einigen der kleineren Ligen.

Am 17. Oktober 1983, bei einer Veranstaltung der damaligen WWF im Madison Square Garden, sah er ein sogenanntes Käfig-Match von Jimmy Snuka, der, nach seinem Superfly vom Käfigrand auf seinen Gegner Don Muraco, nun eines seiner beiden großen Vorbilder wurde.

Als Foley zu der in Tennessee beheimateten Wrestlingliga CWA Memphis ging, trat er dort zunächst mit Gary Young in einem Tag Team an. Nach kurzer Zeit erhielten sie zusammen die CWA-Tag-Team-Titel und mussten sie vier Wochen später wieder abgeben. Danach arbeitete Foley zunächst in verschiedenen kleinen Ligen, hatte in dieser Zeit sogar kurze Auftritte in der damaligen WWF (der heutigen WWE): 1986 brach er sich in einem Match dort den Kiefer.[1] Im August 1989 trat Mick Foley dann gegen Jim Fullington an. Foley und Fullington standen sich in New York in einem Barbed Wire Match gegenüber, das damals landesweit im Fernsehen übertragen wurde. Dieses Match sorgte zwar für Furore, aber weder Mick Foley noch Fullington konnte sich in der WWF durchsetzten und traten wieder in unabhängigen Promotionen an.

1991 wurde Foley in eine sehr brutale Fehde mit Eddie Gilbert involviert, die in drei harten Matches gipfelte. In dieser Zeit begann Mick Foley den Double Arm DDT als seinen Finisher (Aktion, welche den Gegner in der Regel so schwächt, dass das Match beendet werden kann) zu verwenden. Diesen Move benutzt er auch heute noch.

Nach dieser sehr erfolgreichen Fehde ging Foley zur kleinen Wrestlingliga GWF und nach der Zeit dort bekam Foley seinen ersten großen Vertrag mit World Championship Wrestling.

Fehde gegen Vader

Nachdem Foley die, in der GWF eigentlich schon abgeschlossen, Fehde gegen die Paul Orndorff für sich entscheiden konnte, bekam er erneut eine Chance auf den WCW-Titel. Diesmal war Vader sein Gegner. Der erste Kampf zwischen den beiden fand am 6. April 1993 statt. Foley gewann zwar das Match durch Auszählen, erlitt aber Verletzungen in Form eines gebrochenen Nasenbeins und stark blutenden Gesichts-Wunden. Er musste dort mit 27 Stichen genäht werden. Vader und er hatten zwar zuvor Faustschläge vereinbart, um den Kampf mit mehr Gewalt zu gestalten, aber Vader wandelte dieses eigenmächtig ab.[2] Auch das Rückmatch wurde ähnlich brutal angelegt. Eine gespielte Verletzung war Teil der Planung, da sich Foley so eine Auszeit für seine gerade auf die Welt gekommene Tochter Noelle verschaffen konnte. Dennoch erlitt Foley einen realen Genick-Anbruch, der fast seine Karriere beenden sollte.

Seine Rückkehr in den Ring erfolgte im Herbst 1993 und führte zu einer weiteren Fehde gegen Vader. In einem der brutalsten und blutigsten Matches der WCW-Geschichte siegte Vader nach Eingreifen seines Managers Harley Race. Nach dem Match wurde die Entscheidung von der WCW-Führung getroffen, die beiden Wrestler vorerst nicht wieder gegeneinander in den Ring zu schicken.

Verlust des Ohres

Nach der Fehde gegen Vader bildete Cactus Jack ein Tag Team mit Maxx Payne. Sie hatten eine Titelchance gegen die Nasty Boys, deren Manager verhinderte jedoch einen Sieg der Herausforderer.

Ein Markenzeichen Foleys ist das fehlende rechte Ohr. Zu diesem fragwürdigen Markenzeichen kam es während einer WCW Tour im März 1993 in München. Mick Foley verlor sein Ohr, als Vader ihn in den Stahlseilen des Ringes eindrehte. Foley selbst beschreibt diese Situation in seiner Autobiografie als nicht besonders angenehm, sagt aber auch, dass er das abgerissene Ohr eigentlich erst später bemerkt hat. Die Ärzte einer Münchener Klinik versuchten erfolglos sein Ohr wieder anzunähen.

Nachdem Mick wieder genesen war, trat er zusammen mit Kevin Sullivan an und dieses Team nahm den Nasty Boys die WCW-Tag-Team-Titel ab. Nach dem Titelgewinn trat Foley als amtierender WCW-Tag-Team-Champion in der noch jungen Wrestling-Promotion NWA Eastern Championship Wrestling auf, wo er gleich eine gewalttätige und blutige Fehde mit Sabu begann. Sabu gewann diese mit Hilfe von Paul Heyman.[3] Foley ging im Anschluss daran wieder in die WCW zurück.

Über den schnell folgenden Titelverlust kam es in der WCW zwischen Foley und Sullivan zum offenen Streit, welcher in einer Fehde und einem Loser-Leaves-WCW-Match endete: Foley verlor dieses Match und musste die WCW verlassen. Dennoch wurde Foleys WCW-Vertrag nicht aufgelöst, sondern dieser bestand weiter.

Es folgte eine weitere Japantour, wo Foley bei FMW und der IWA antrat. Im Anschluss daran kehrte er wieder in den USA zurück. Dort wurde er für kurze Zeit bei der SMW verpflichtet und wechselte im Spätsommer 1994 nun endgültig zu Extreme Championship Wrestling über.

Foley und das Wrestling heute

Heute tritt Mick Foley nur noch gelegentlich als Wrestler auf, häufig in kleinen Promotions, um diesen beim Aufstieg zu helfen, er steht aber nach wie vor mit der WWE unter Vertrag und veröffentlicht dort seine Bücher und steht für sehr seltene Auftritte auch zur Verfügung. So trat er z.B. bei Wrestlemania XX in einem Match an (2 on 3 Handicapmatch The Rock and Sock-Connection gegen Evolution)

Beim darauf folgenden Pay Per View verlor Foley einen Street Fight gegen Randy Orton, bei dem es um den WWE Intercontinental Championship ging. Im Jahre 2005 tauchte Foley unangekündigt bei „Hardcore Homecoming“ auf, einer Reunionshow ehemaliger ECW-Wrestler, organisiert von Shane Douglas und griff dort in ein Barbed-Wire-Match zwischen Sabu, Shane Douglas und Terry Funk ein.

Ende 2005 trat Mick Foley dann noch bei Taboo Tuesday gegen Carlito an. Bei diesem interaktiven Pay Per View entscheiden die Fans mit welchem Gimmick er antreten sollte. Sie entschieden sich für Mankind. Mankind gewann dieses Match dann auch.

2007

Bei WWE Vengeance 2007 trat Mick Foley an um den WWE Championtitel gegen Bobby Lashley, Randy Orton, King Booker und den amtierenden Champion John Cena, der den Titel dann verteidigen konnte indem er Mick Foley pinnte.

Aber es scheint, dass Foley wieder Gefallen am aktiven Ringgeschehen gefunden hat. Er setzte sich mit dem Booking-Büro der WWE in Kontakt, um einen Vertrag über regelmäßige Auftritte bzw. um Verpflichtung in einem der Roster auszuhandeln.
Aber die WWE scheut sich - infolge der letzten Skandale der Liga - wieder mehr Gewalt in ihre Shows einzubinden. So wird Mick Foley wohl auch in Zukunft nur für gelegentliche Gastauftritte verpflichtet werden

2008

Bei Royal Rumble 21, am 27. Januar 2008, nahm Foley mit der Startnummer 22 beim Royal Rumble Match teil und wurder später von Triple H rausgeworfen. Dann hatte Foley einen kurzen Backstage-Auftritt bei Wrestlemania 24 am 30. März 2008. Seit April 2008 ist er neben Michael Cole der zweite Kommentator von SmackDown

Sonstiges

Mick Foley spricht sehr gut Deutsch, was sich dahingehend geäußert hat, dass er bei Deutschland-Shows der WWE, Promos auf Deutsch hielt. Außerdem hatte er mehrere Gastauftritte in der deutschen Wrestling-Liga German Stampede Wrestling. Mick Foley war zusammen mit King of Queens Star Kevin James im Ringerteam



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